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Die Turnaway-Studie

Eine von Pro Choicern oft zitierte problematische Studie – #5 methodische Probleme

Der folgende Text ist dem Artikel Wissenschaftliche Analyse der „Turnaway-Studie“ und Folgen für die Gesundheit von Frauen von Dr. med. Michael Kiworr, Alexandra Maria Linder M.A. und Prof. Dr. med. Paul Cullen entnommen (abgerufen am 08.05.2025 von https://www.alfa-ev.de/wp-content/uploads/2021/04/Die-Turnaway-Studie-Volltext.pdf). Für den ganzen Artikel inklusive Quellen sei darauf verwiesen.

Die „Turnaway-Studie“ untersuchte abtreibungswillige schwangere Frauen aus Abtreibungspraxen in den gesamten USA.

„Turnaway“ heißt „abweisen“, jedoch wurde keine Frau, die an dieser Studie teilgenommen hat, irgendwo „abgewiesen“, sondern eine Abtreibung war bei einigen Frauen nach den Regeln der beteiligten Abtreibungskliniken nicht mehr möglich, weil die Schwangerschaft zu weit fortgeschritten war. Bei den Frauen in dieser Gruppe wurde das Kind geboren.

Eine selektive Interpretation und selektives Zitieren durch Medien tut ein Übriges, um Emotionen zu wecken und den respektvollen, sachlichen Dialog zu erschweren.

#1 Besondere Situation der Vergleichsgruppe
Die Frauen der gewählten Vergleichsgruppe (“Abtreibung abgelehnt”) unterscheiden sich besonders stark von allen anderen Frauen im Zusammenhang mit Abtreibung.

Es war für eine legale Abtreibung schlicht zu spät, was eine eher seltene Situation darstellt und ebenso ungewöhnliche Ursachen haben wird.

Chart-line Chart-line #2 Schrumpfende Kontrollgruppe

Nur 37,5 % der angesprochenen Frauen waren zu Beginn mit einer Teilnahme an der Studie einverstanden, und von diesen Teilnehmerinnen sind wiederum 15 % bereits vor dem ersten Interview ausgeschieden, das etwa acht Tage nach der Abtreibung stattfand.

Die Studie setzte sich fort mittels Telefon-Befragungen, alle sechs Monate und insgesamt über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Nach drei Jahren nahmen noch 27 Prozent der ursprünglich angesprochenen Frauen an der Studie teil. Am Ende, nach fünf Jahren, waren es nur noch 18 Prozent.

Aus der Unfallforschung ist bekannt, dass gerade Menschen, die an den psychischen Folgen eines Ereignisses leiden, ihre (weitere) Teilnahme an Studien eher verweigern, weil dadurch die Erinnerung an die belastende Situation wieder wach wird.
Brush Brush #3 Selektive Interpretation

Trotz der Tatsache, dass mehr als drei Viertel der ursprünglich angesprochenen Frauen an der Studie entweder nicht teilnahmen oder frühzeitig ausschieden, berichteten die Autorinnen:

„the overwhelming majority of women felt that termination was the right decision for them over three years“

Viele Zeitschriften griffen diese Schlussfolgerung unkritisch auf und berichteten, dass die überwiegende Mehrheit aller Frauen froh sei, abgetrieben zu haben.

Diese offensichtlichen Schwächen dieser Studie hinderten die Autorinnen nicht daran, nach fünf Jahren anhand von noch weniger Teilnehmerinnen zu berichten:

„We found no evidence of emerging negative emotions or abortion decision regret”
„At five years postabortion, relief remained the most commonly found emotion among all women“

In der Besprechung ihrer Ergebnisse geben die Autoren zwar zu, dass lediglich unter 38 Prozent der angesprochenen Frauen überhaupt teilnahmen, verschweigen aber, dass mehr als die Hälfte von diesen bis zum Fünfjahreszeitpunkt ebenfalls ausschied. Die hieraus resultierende eklatante Nicht-Repräsentativität ihrer Studie (mit einer letztendlichen Teilnahmequote von nur 18 % der ursprünglich angefragten Frauen) negieren sie damit:

„we have no reason to believe women would select into the study based on how their emotions would change over five years“

Droplet Droplet #4 Gefühle nicht objektivierbar

Die Studie zielt nicht auf objektivierbare Störungen (wie zum Beispiel Schlafstörungen, Depressionen etc.), sondern auf die nicht objektivierbaren Gefühle der Teilnehmerinnen ab.

Fünf Jahre nach der Abtreibung sei „Erleichterung“ die häufigste empfundene Emotion aller Teilnehmerinnen gewesen, die abgetrieben haben. Dieser Begriff lässt viele Interpretationen offen.

Die „Erleichterung“ der Frau kann sich beispielsweise darauf beziehen…

(a) dass sie kein Kind zur Welt gebracht hat;
(b) dass sie einen gefürchteten Eingriff hinter sich hat;
(c) dass die Eltern nichts von der Schwangerschaft erfahren werden;
(d) dass der Partner nun endlich aufhören wird, sie unter Druck zu setzen.

Noch schwieriger: Die einseitige Konzentration auf „Erleichterung“ verschleiert die Tatsache, dass die meisten Frauen gleichzeitig über viele negative Emotionen berichten. Auch darf gerade eine Studie über Gefühle nach einer Abtreibung keinesfalls außer Acht lassen, dass die Mehrheit der möglichen Teilnehmerinnen nicht bereit waren, an der Befragung teilzunehmen oder sie abzuschließen. Es ist naheliegend, dass gerade unter diesen Nicht-Teilnehmerinnen negative Emotionen gehäuft hätten vorkommen können.

„Gefühle“ lassen sich schwer objektivieren. Es gibt aber Evidenzen, dass einige Frauen nach Abtreibung objektivierbare Zeichen einer post-traumatischen Belastungsstörung aufweisen.

Users Users #5 Initiatorinnen

Die Studie gehört zu “ANSIRH” einem Programm an der Universität von Kalifornien in San Francisco.

Dieses hat es sich zum politischen Ziel gesetzt, den Zugang zur Abtreibung zu erleichtern (vgl. ansirh.org). Insofern haben die Initiatorinnen der Studie die Grenze zwischen wissenschaftlicher Objektivität und gesellschaftlichem Aktivismus absichtlich überschritten.

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