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Lebensende

Dokumente und Texte zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Hospizarbeit, Sterbebegleitung contra Sterbehilfe, EuthanasieIm folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Patienetnverfügung, Vorsorgevollmacht, Hospizarbeit, Sterbebegleitung contra Sterbehilfe, Euthanasie dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen und Fakten und Bundestagsdrucksachen.Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Dokumente und Texte zu Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

Patientenverfügung: Eine Anweisung des Patienten an den Arzt, im Falle der Einwilligungsunfähigkeit (z.B. wenn er im Koma liegt) bestimmte medizinische Maßnahmen zu unterlassen oder vorzunehmen. Liegt eine Patientenverfügung nicht vor und hat der Patient auch nicht in anderer Weise seinen Willen geäußert (fehlende Willenserklärung), muss der Arzt ggf. nach dem "mutmaßlichen Willen" des Patienten Entscheidungen (z.B. über einen Behandlungsabbruch) treffen. Sollte ein Betreuer vorhanden sein und dessen Wille mit dem Willen des Arztes nicht übereinstimmen, entscheidet ggf. das Vormundschaftsgericht.Vorsorgevollmacht: Ermächtigung eines Dritten, in einem Notfall an der Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen Patienten diverse Aufgaben zu erledigen und Entscheidungen zu treffen.Dies gilt auch für den medizinischen Bereich.Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen. Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Patientenverfügungen – ein notwendiges und wirksames Instrument zur Stärkung der Patientenautonomie? IMEW konkret Nr. 7, Dezember 2004  Patientenverfügung Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages Nr. 34/2004 Der aktuelle Begriff 27.10.2004 "Der aktuelle Begriff" ist eine Kurzinformation der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages.  "Leben in Würde bis zuletzt..."Informationen und Materialien zu Sterbehilfe und EuthanasieErstellt von Dr.Maria Overdick-Gulden (Trier) und Michael Frisch (Trier) für die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA)Letzte Aktualisierung: Februar 2007

Bekanntmachungen: Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis
Bekanntgaben der Herausgeber: Bundesärztekammer
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 13 vom 30.03.2007, Seite A-891

Patientenverfügungen: Eine allgemeine Erläuterung zum Thema Patientenverfügungen und ein Vergleich verschiedener Stellungnahmen und Regelungsvorschläge
Erstellt von Dr. Katrin Grüber, Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft und Dr. Jeanne Nicklas-Faust im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Veröffentlicht 14.02.05

Eckpunkte zur Stärkung der Patientenautonomie
Die Frage, wie verbindlich eine Patientenverfügung ist, wird seit Jahren diskutiert. Befürworter fordern ihre strikte Beachtung. Gegner sehen in der Patientenverfügung allenfalls einen Anhaltspunkt für den mutmaßlichen Willen des Patienten. Der BGH hat mit seinem Beschluss vom 17. März 2003 schließlich die Verbindlichkeit einer Patientenverfügung bestätigt. Gleichwohl ist die Verunsicherung in der Praxis nach wie vor groß.
Die anstehende Reform des Betreuungsrechts wird das Selbstbestimmungsrecht der Patienten stärken und die Rechtssicherheit erhöhen. Die Eckpunkte zur Stärkung der Patientenautonomie finden Sie hier zum Download.
MITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 05.11.04

Entwurf eines 3. Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts
Stand: 01.11.04, 27 Seiten
Achtung, dieser Entwurf wurde am 24.02.05 von Justizministerin Zypries wieder zurückgenommen! Ein neuer Entwurf soll demnächst aus dem Parlament eingebracht werden.

Bundesgerichtshof zur vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung von Betreuerentscheidungen im Zusammenhang mit lebensverlängernden Maßnahmen an einwilligungsunfähigen Patienten
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof Nr. 52/2003 vom 10.04.03
Dort gibt es auch das Urteil im Volltext

Wer klug ist sorgt vor
Infoschrift des Bundesministerium der Justiz zur Vorsorgevollmacht
7 Seiten BMJ 14.05.03

Neuauflage der "Christlichen Patientenverfügung"
Die "Christliche Patientenverfügung" ist Anfang April in 2. Auflage erschienen. In die Neuauflage wurden aktuelle medizinische, juristische und theologisch-ethische Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen mit der Erstauflage einbezogen.
Die "Christliche Patientenverfügung" (Handreichung und Formular) wird gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) herausgegeben.
PRESSEMITTEILUNG DBK 07.04.03

Christliche Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
42 Seiten, 2. Auflage 2003 vom 8. April 2003

Beratung des Zwischenbericht "Patientenverfügungen" der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin
28 Seiten Auszug aus dem Plenarprotokoll der 163. Sitzung, 15/163, Deutscher Bundestag, Berlin, 10.03.05

Patientenverfügungen
Zwischenbericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin
72 Seiten, Drucksache 15/3700 13.09.2004 , übergeben an den Bundestagspräsidenten und veröffentlicht am 24.09.04

Kurzfassung - Zwischenbericht "Patientenverfügungen" der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin"
16 Seiten (533 kb), veröffentlicht am 16.12.2004

Stellungnahme der Deutschen Hospiz Stiftung zum Zwischenbericht der Enquete-Kommission des Bundestages Ethik und Recht der modernen Medizin zu Patientenverfügungen
6 Seiten, 24.09.04

Arbeitsgruppe „Patientenautonomie am Lebensende“ übergibt Abschlussbericht
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat heute den Abschlussbericht der von ihr im September 2003 eingesetzten Arbeitsgruppe „Patientenautonomie am Lebensende“ entgegengenommen.
Die Arbeitsgruppe hat sich mit Fragen der Verbindlichkeit und Reichweite von Patientenverfügungen befasst. Der Bericht enthält neben Thesen und Empfehlungen an den Gesetzgeber im Betreuungs- und im Strafrecht auch Formulierungshilfen, die Bürgerinnen und Bürgern das Abfassen einer individuellen schriftlichen Patientenverfügung erleichtern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 10.06.04
Anm.: Hier finden Sie auch den Abschlussbericht

Patientenautonomie am Lebensende - Ethische, rechtliche und medizinische Aspekte zur Bewertung von Patientenverfügungen
69 Seiten, Bericht der Arbeitsgruppe „Patientenautonomie am Lebensende“ des Bundesministerium der Justiz vom 10. Juni 2004

Formulierungshilfe Patientenverfügung
14 Seiten, Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Patientenautonomie am Lebensende“ des Bundesministerium der Justiz vom 10. Juni 2004

Patientenverfügung soll auch im Koma gelten
Neue Umfrage im Auftrag der DGHS befasst sich mit Elementen einer möglichen gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung
(dgpd Augsburg) Eine Patientenverfügung sollte nicht erst im Sterbeprozess gültig sein, sondern bereits dann, wenn der Verfasser sich selbst nicht mehr äußern kann, z.B. auch im Komafall.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft Humanes Sterben DGHS 30.01.04
Anm.: Die DGHS befürwortet die aktive Sterbehilfe

„Der Tod ist keine Terminfrage“
Neue forsa-Umfrage im Auftrag der DGHS: Nur jeder Zehnte hat mit einer Patientenverfügung vorgesorgt
Augsburg, 31.10.2003 (DGHS in Augsburg). Die Mehrheit der Bundesbürger (53 %) weiß nach eigenen Angaben, was eine Patientenverfügung ist. 47 Prozent wissen es nicht. Dies ist das Ergebnis einer neuen Repräsentativ-Umfrage durch forsa im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft Humanes Sterben DGHS 31.10.03
Anm.: Die DGHS befürwortet die aktive Sterbehilfe

Hopiz Patientenschutz aktuell (HPA) Sonder-Info zum BGH-Beschluss
Sonderinfo der Deutschen Hospiz Stiftung zum 17.03.03

Für Validität und Praktikabilität - "Patientenverfügungen" auf dem Prüfstand
12- Punkte Checkliste für richtige Patientenverfügungen
Deutsche Hospiz Stiftung März 2003

Veranstaltung des Nationalen Ethikrates am 11.06.03 in Berlin
"Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung - Über die Grenzen von Patientenautonomie und Patientenverfügung"

Infos zur Veranstaltung

  • Wortprotokoll vom 11.06.03
  • Vortrag PD Dr.Mueller-Busch
  • Vortrag von Dr. Meo-Micaela Hahne

www.sterbehilfe-debatte.de 
Umfangreiches Informationsportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland mit Neuigkeiten, Pressespiegel, Literaturhinweisen, Links und Adressen zum Thema Patientenverfügung, Sterbebegleitung und Hospizarbeit contra Sterbehilfe / Euthanasie

Dokumente und Texte zu Hospizarbeit / Sterbebegleitung

Hospiz (abgeleitet von den gleichnamigen kirchlichen Herbergen des Mittelalters für Pilger und Kranke): eine Pflegeeinrichtung, in der Schwerstkranke und Sterbende umfassend unter Gesichtspunkten der Palliativmedizin (insbesondere unter Anwendung der Schmerztherapie) betreut und versorgt werden. Die Hospizbewegung begann in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts und hat zu einer Vielzahl von ambulanten und stationären Hospiz-Einrichtungen geführt. Die Hospize bieten Sterbebegleitung an (im Gegensatz zu Sterbehilfe/Euthanasie). Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Hospiz / Hospizarbeit dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen. Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Blickpunkt Sterbehilfe Einführung und grundlegende begriffliche Unterscheidungen II. Zentrale Diskussionfelder III. Rechtliche Regelungen Zusammenstellung Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)  Begriffe der Sterbehilfe in Deutschland Begriffserklärung, zusammengestellt von der Deutschen Hospiz Stiftung  Sterbebegleitung von Menschen mit Behinderung in Einrichtungen Eine Handreichung des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft IMEW April 2006 

Zusammenstellung zu Gesetzlichen Regelungen zum Hospizbereich 
Informationen von "Hospiz in Deutschland"

Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung - 2004
2 Seiten, veröffentlicht 04.05.04

Gutachten: Stand der Palliativmedizin und Hospizarbeit in Deutschland und im Vergleich zu ausgewählten Staaten (Belgien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien)
Auftraggeber: Enquete-Kommission des Bundestages „Ethik und Recht der modernen Medizin“
Laufzeit 01.05. bis 30.11.2004
Gutachter Birgit Jaspers und Dr. Thomas Schindler
511 Seiten (1,8 MB), März 2005

Öffentliche Anhörung zum Thema "Palliativmedizin und Hospizarbeit"
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat am 20.09.2004 eine öffentliche Anhörung zum Thema "Palliativmedizin und Hospizarbeit" veranstaltet. Im Mittelpunkt des Hearings standen unter anderem die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Sterbebegleitung sowie Fragen nach der Aus- und Weiterbildung, nach der Forschung und der Finanzierung auf dem Gebiet der Palliativmedizin und Hospizarbeit.
Hier finden Sie die das Wortprotokoll, die Stellungnahmen, den Fragenkatalog, die Expertenliste und die Pressemitteilung zur Anhörung.

Dialogveranstaltung in Hamburg zum Thema "Menschenwürdig leben bis zuletzt
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat Fragen zum Umgang mit Menschen am Lebensende zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte gemacht und hierzu unter anderem die Themengruppe "Menschenwürdig leben bis zuletzt" eingerichtet.
Zu dieser Problematik stellte sich die Enquete-Kommission nun am 05.07.2004 in einer Dialogveranstaltung in Hamburg der Diskussion mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern von Verbänden und Institutionen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen dabei Themen wie die Sterbebegleitung, die Patientenverfügungen sowie die palliativmedizinische Versorgung Sterbender und die Bedeutung von Hospizen in Deutschland.
Die Veranstaltung wurde vom NDR-Hörfunk im Rahmen der Sendreihe "Abendjournal Spezial" aufgezeichnet und in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Abendblatt moderiert. Auf dem Podium wurde die Kommission durch ihre Mitglieder Michael Kauch, MdB, Prof. Dr. Eberhard Klaschik, Christa Nickels, MdB, und Dr. Michael Wunder vertreten. Die weiteren Kommissionsmitglieder beteiligten sich aus dem Publikum heraus an der Diskussion.
Hier finden Sie das Wortprotokoll und die Pressemitteilung

Ärzteschaft weiter strikt gegen aktive Sterbehilfe
"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf ein Sterben in Würde - nicht aber das Recht, getötet zu werden", erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe am heutigen Dienstag bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der überarbeiteten "Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung".
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 04.05.04 inklusive Statement Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe und Prof. Dr. Eggert Beleites

Neue Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung sind zu schwammig.
Stellungnahme zu den neuen Grundsätzen von Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 04.05.04

Vergleichender Kommentar der Neuauflage: Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
8 Seiten, Deutsche Hospiz Stiftung Mai 2004

Palliativmedizin: Eine Alternative zur aktiven Euthanasie
Müller-Busch, Christof; Klaschik, Eberhard; Woskanjan, Susanne
Eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zu verschiedenen Formen der Sterbehilfe
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

Einstellung und Erfahrung von Ärzten zur vorzeitigen Lebensbeendigung bei unerträglichem Leid – eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
In der kontrovers geführten Debatte zur Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Eu-thanasie und des medizinisch assistierten Suizids werden die Prinzipien und Möglichkeiten der Palliativmedizin häufig als Alternative genannt. Der Arbeitskreis Ethik der Deutschen Ge-sellschaft für Palliativmedizin führte im Jahre 2002 eine anonyme Befragung durch, in der die Haltung der Mitglieder dieser Fachgesellschaft zu verschiedenen Entscheidungsmöglichkei-ten in hypothetischen Szenarios „unerträglichen Leids“ ermittelt wurde.
13 Seiten, Zusatzinfo Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004

Wie wir sterben.
Öffentliche Tagung des Nationalen Ethikrates
52 Seiten, Wortprotokoll der Tagung 31.03.2004 in Augsburg

Finanzierung von Kinderhospizen
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Andreas Storm, Annette Widmann-Mauz, Hartmut Schauerte und der Fraktion der CDU/CSU – Drucksache 15/2018
12 Seiten, Drucksache 15/2125, 03.12.03

Umstrukturierung statt Kahlschlag - Forderungen der Schwerstkranken und Sterbenden an die Gesundheitspolitik
Dortmund / Düsseldorf. Die Deutsche Hospiz Stiftung hat heute in Düsseldorf ein umfassendes und tragfähiges Konzept zur Verbesserung der Situation Schwerstkranker und Sterbender vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 25.07.03

Dazu das Strategiepapier

Menschenwürdig leben bis zuletzt - Anstöße für eine neue Gesundheitspolitik
Sonderinfo der Deutschen Hospiz Stiftung
9 Seiten vom 25.07.03

„Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe“: Kirchen veröffentlichen eine Textsammlung
Viele gute Gründe sprechen für Sterbebegleitung, aber gegen aktive Sterbehilfe. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlichen am 14. April eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen „Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe“, in der diese Gründe und Argumente zusammengefasst sind.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG EKD und DBK 14. April 2003

Dazu die Sammlung:

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe
Eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen mit einer Einführung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

www.sterbehilfe-debatte.de
Umfangreiches Informationsportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland mit Neuigkeiten, Pressespiegel, Literaturhinweisen, Links und Adressen zum Thema Patientenverfügung, Sterbebegleitung und Hospizarbeit contra Sterbehilfe / Euthanasie

Dokumente und Texte zu Sterbehilfe / Euthanasie

Patientenverfügung: Eine Anweisung des Patienten an den Arzt, im Falle der Einwilligungsunfähigkeit (z.B. wenn er im Koma liegt) bestimmte medizinische Maßnahmen zu unterlassen oder vorzunehmen. Liegt eine Patientenverfügung nicht vor und hat der Patient auch nicht in anderer Weise seinen Willen geäußert (fehlende Willenserklärung), muss der Arzt ggf. nach dem "mutmaßlichen Willen" des Patienten Entscheidungen (z.B. über einen Behandlungsabbruch) treffen. Sollte ein Betreuer vorhanden sein und dessen Wille mit dem Willen des Arztes nicht übereinstimmen, entscheidet ggf. das Vormundschaftsgericht. Vorsorgevollmacht: Ermächtigung eines Dritten, in einem Notfall an der Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen Patienten diverse Aufgaben zu erledigen und Entscheidungen zu treffen.Dies gilt auch für den medizinischen Bereich. Im folgenden werden maßgebliche Stellungnahmen und Wortmeldungen von Einzelpersonen und Institutionen zum Thema Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht dokumentiert. Ergänzt wird diese Sammlung mit Zahlen, Fakten und Bundestagsdrucksachen. Alle aufgeführten Dokumente, Texte, Stellungnahmen etc. spiegeln ausschließlich die Meinung und Position der jeweiligen Verfasser wieder. Eine Auflistung bedeutet keinesfalls automatisch eine Unterstützung dieser Positionen durch die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.

Sterbehilfe - Tod auf Rezept Hat der Mensch das Recht, sich selbst töten zu lassen? Dürfen ihm andere dabei helfen oder gar die Giftspritze setzen? Die einen sehen in der Sterbehilfe vor allem den Respekt vor der Selbstbestimmung des Menschen, sogar ein Menschenrecht. Sie fordern Erlösung von Leiden durch Krankheit und Behinderung. Die anderen sprechen von einer Lizenz zum Töten. Sie warnen vor dem Missbrauchsrisiko und der Anmaßung, über den Wert eines Lebens zu entscheiden. Viele Mediziner und Sterbebegleiter fordern, mehr für ein schmerzfreies und würdiges Sterben zu tun als für den vorzeitigen Tod. Die "Aktion Mensch" hat dazu ein kurzes, lesenswertes Dossier zusammengestellt, das eine Einführung in die Thematik bietet. Dossier der Aktion Mensch zur Sterbehilfe auf www.1000fragen.de  Blickpunkt Sterbehilfe Einführung und grundlegende begriffliche Unterscheidungen II. Zentrale Diskussionfelder III. Rechtliche Regelungen Zusammenstellung Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)  Begriffe der Sterbehilfe in Deutschland Begriffserklärung, zusammengestellt von der Deutschen Hospiz Stiftung  "Leben in Würde bis zuletzt..."Informationen und Materialien zu Sterbehilfe und EuthanasieErstellt von Dr.Maria Overdick-Gulden (Trier) und Michael Frisch (Trier) für die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA)Letzte Aktualisierung: Februar 2007 

Rede von Bundesjustizministerin Zypries: Wir haben schon jetzt das verfassungsrechtlich geschützte Selbstbestimmungsrecht der Patientinnen und Patienten
Im Rahmen der 106. Hautpversammlung des Marburger Bundes erläuterte Bundesjustizministerin Zypries in ihren Statement bei der Podiumsdiskussion, warum wir kein Gesetz brauchen, das die aktive Sterbehilfe erlaubt.

Parliamentary Assembly Council of Europe - Euthanasia Report
Report, Social, Health and Family Affairs Committee
Rapporteur: Mr Dick Marty, Switzerland, LDR
Doc. 9898, 10 September 2003

Parliamentary Assembly Council of Europe - Euthanasia Opinion
Opinion, Committee on Legal Affairs and Human Rights
Rapporteur: Mr Kevin McNamara, United Kingdom, Socialist Group
Doc. 9923, 23 September 2003

Vergleiche dazu auch die frühere Debatte:

Protection of the human rights and dignity of the terminally ill and the dying
Report Social, Health and Family Affairs Committee
Rapporteur: Mrs Edeltraud Gatterer, Austria, Group of the European People's Party
Council of Europe, Parliamemntary Assembly, Doc. 8421, 21 May 1999

Anm.: Hier finden Sie den sogennanten Gatterer-Bericht zum Thema Sterbehilfe, angenommen am 25. Juni 1999, inklusive aller damit verbundenen Dokumente, zusammengestellt als druckerfreundliche Version aus den Originalquellen.
Siehe dazu im Gegensatz auch die aktuelle EU-Debatte über den sogennanten Marty-Bericht

Europarat gibt Studie über Euthanasie heraus
Die Euthanasiegesetze in 34 Staaten und in den USA wurden analysiert.
KATH.NET 21.01.03

Dazu die Studie:

Studie des Europarates zur Euthanasiegesetzen in 34 Staaten
66 Seiten, englisch, vom 20.01.03

Rechtslage zur Sterbehilfe in Europa
Zusammenstellung Deutsche Hospiz Stiftung Juni 2002

Euthanasie

Von der "positiven Züchtung" zur verbrecherischen "Erbgesundheitspolitik"
Biowissenschaftliche Forschung an Kaiser-Wilheln-Instituten
Der Gang der Max-Planck-Gesellschaft in die unrühmliche Vergangenheit wirft auch Fragen gegenwärtiger wissenschaftlicher Entgrenzung auf
Von Ulrike Baureithel
FREITAG 44/00 vom 27.10.00

Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses
Gesetz vom 14. Juli 1933 (Reichsgesetzblatt I S. 529)
Fassung vom 4. Feb. 1936 (Reichsgesetzbl. I S. 119)

Inventar der Quellen zur Geschichte der 'Euthanasie'-Verbrechen 1939-1945
Das "Inventar der Quellen zur Geschichte der 'Euthanasie'-Verbrechen 1939-1945" gibt einen Überblick über die archivalischen Überlieferungen, die sich auf die Vorbereitung und Durchführung des vom NS-Regime organisierten Mordes an psychisch Kranken und anderen Patienten beziehen. Erfaßt wurden einschlägige Quellen in Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien.

Aktuelle Entwicklungen in der Debatte um das "Sterbe(hilfe)recht" 
Eine Zusammenstellung der Bundesvereinigung Lebenshilfe 
8 Seiten, Stand: 30.09.2004 

Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung - 2004 
2 Seiten, veröffentlicht 04.05.04

Ärzteschaft weiter strikt gegen aktive Sterbehilfe 
"Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf ein Sterben in Würde - nicht aber das Recht, getötet zu werden", erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe am heutigen Dienstag bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der überarbeiteten "Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung". 
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 04.05.04 inklusive Statement Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe und Prof. Dr. Eggert Beleites

Neue Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung sind zu schwammig. 
Stellungnahme zu den neuen Grundsätzen von Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung: 
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 04.05.04 

Vergleichender Kommentar der Neuauflage: Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung 
8 Seiten, Deutsche Hospiz Stiftung Mai 2004

Palliativmedizin: Eine Alternative zur aktiven Euthanasie 
Müller-Busch, Christof; Klaschik, Eberhard; Woskanjan, Susanne Eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin zu verschiedenen Formen der Sterbehilfe 
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004 

Einstellung und Erfahrung von Ärzten zur vorzeitigen Lebensbeendigung bei unerträglichem Leid – eine Befragung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) 
In der kontrovers geführten Debatte zur Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung der Eu-thanasie und des medizinisch assistierten Suizids werden die Prinzipien und Möglichkeiten der Palliativmedizin häufig als Alternative genannt. Der Arbeitskreis Ethik der Deutschen Ge-sellschaft für Palliativmedizin führte im Jahre 2002 eine anonyme Befragung durch, in der die Haltung der Mitglieder dieser Fachgesellschaft zu verschiedenen Entscheidungsmöglichkei-ten in hypothetischen Szenarios „unerträglichen Leids“ ermittelt wurde. 
13 Seiten, Zusatzinfo Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 16 vom 16.04.2004 

Wie wir sterben. Öffentliche Tagung des Nationalen Ethikrates 
52 Seiten, Wortprotokoll der Tagung 31.03.2004 in Augsburg

Ethikausschuss im Deutschen Ärztinnenbund: Legalisierung aktiver Sterbehilfe auch in Deutschland? 
Nolte, Renate; Benz, Dr. Gisela; Bois, Gabriele du; Frank, Claudia; Perl, Friederike; Spatz-Zoellner, Erla; Stutte, Hilde Eine Umfrage ermittelte die persönliche Einstellung der Ärztinnen zur aktiven Sterbehilfe. 
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 7 vom 13.02.2004, Seite A-402

End-of-life decision-making in six European countries: descriptive study 
Autoren: Agnes van der Heide, Luc Deliens, Karin Faisst, Tore Nilstun, Michael Norup, Eugenio Paci, Gerrit van der Wal, Paul J van der Maas, on behalf of the EURELD consortium 
6-seitige Studie aus THE LANCET August 2003

Wortprotokoll der öffentlichen Sitzung des Nationalen Ethikrates zum Thema Sterbehilfe 
Ethikrat-Sitzung vom 24.07.03 
Genehmigung der Tagesordnung, Referat von Prof Volker Gerhardt "Letzte Hilfe? Das moralische Problem im Umgang mit dem Todeswunsch eines unheilbar Kranken" mit Diskussion, Beratung über zukünftige Themen
22 Seiten

Passive und indirekte Sterbehilfe. Eine praxisorientierte Analyse des Regelungsbedarfs gesetzlicher Rahmenbedingungen in Deutschland 
Empfehlungen einer interdisziplinären Arbeitsgruppe in der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. (Göttingen, 2003) 
21 Seiten, Juni 2003

„Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe“: Kirchen veröffentlichen eine Textsammlung 
Viele gute Gründe sprechen für Sterbebegleitung, aber gegen aktive Sterbehilfe. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlichen am 14. April eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen „Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe“, in der diese Gründe und Argumente zusammengefasst sind. 
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG EKD und DBK 14. April 2003

Dazu die Sammlung:

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe 
Eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen mit einer Einführung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

Startschuss für Lizenz zum Töten in Niederlanden - Deutsche Hospiz Stiftung warnt vor Folgen für europäische Verfassung 
Den Haag / Dortmund. Vielfach unbemerkt trat am 1. April in den Niederlanden das neue Euthanasie-Gesetz in Kraft. Zwar ist in den letzten Jahren in ganz Europa viel darüber diskutiert worden, doch der Startschuss exakt am Ostermontag ist weniger bekannt. "Ein schwarzer Tag für Europa", so Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. 
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 02.04.02 

"Überzählig" - "unzumutbar" - "Schadensfall": wie wir die Menschenwürde zerreden 
Vortrag von Maria Overdick-Gulden, Trier, gehalten anlässlich des IGSL-Symposiums am 13.04.2002 in Bendorf 

Sterbehilfe, Euthanasie und Sterbebegleitung: Eine steigende Dunkelziffer
Klinkhammer, Gisela
In den Niederlanden werden immer weniger Euthanasiefälle gemeldet. Ausgehend von dieser Entwicklung, veröffentlicht das DÄ jetzt zu dieser Thematik erschienene Beiträge sowie zahlreiche Dokumente in einem neuen Dossier.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 36 vom 03.09.2004, Seite A-2360

Sterbehilfe in der Industriegesellschaft
Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es. Im Falle der Euthanasie scheint das nicht zu gelten. So jedenfalls lautet das Fazit eines Bonner Symposiums, welches sich mit der "Sterbehilfe in der Industriegesellschaft" beschäftigte.
Von Stefan Rehder, M.A.
Lebensforum 70 - 2/2004

Die Behandlung mit der Todesspritze
Über die reichen Erfahrungen der Niederländer, Belgier und Schweizer mit der "Tötung auf Verlangen"
Von Matthias Lochner
Lebensforum 69 - 1/2004

Sturm auf das letzte Tabu
Mit der Verabschiedung der Euthanasie-Gesetzgebung in den Niederlanden und Belgien hat in Europa der Sturm auf das letzte Tabu begonnen. Auch in Deutschland bejaht gegenwärtig eine Mehrheit die "Tötung auf Verlangen". Statt des Leids sollen die Leidenden beseitigt werden.
Von Prof. Dr. Manfred Spieker
Lebensforum 73 - 1/2005

Dossier "Deutsches Ärzteblatt" zur Sterbehilfe
In den Niederlanden werden immer weniger Euthanasiefälle gemeldet. Ausgehend von dieser Entwicklung, veröffentlicht das DÄ jetzt zu dieser Thematik erschienene Beiträge sowie zahlreiche Dokumente in einem neuen Dossier.

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