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München für das Leben – Lichterzug für die Ungeboren

Am 7. November setzten sich ca. 150 junge Erwachsene in München für das Lebensrecht von der Zeugung bis zum natürlichen Tod ein. Unter dem Motto „Gebt jedem Kind die Möglichkeit geliebt zu werden“ (Mutter Teresa) zog die Demonstration von der Fraunhoferstraße durch das Glockenbachviertel zum Marienplatz.

Am Marienplatz sprach eine führende Aktivistin der amerikanischen 'Students für Life' über die aktuelle Situation in Ihrem Land. So debattieren die Parlamente in den USA darüber 'Planned Parenthood' nach mehreren Skandalen die öffentliche Finanzierung zu streichen. Bevor sie grundlegend auf die Schutzwürdigkeit des Kindes vor der Geburt einging. Sie stellte die Frage, wieso ein Mensch mit 13 Wochen ein höheres Recht auf Leben habe, als ein 11 Wochen altes und erläuterte so, dass die Würde des Menschen nicht in Abhängigkeit von der Schwangerschaftsdauer definiert werden kann und darf. Aufgrund der de facto Freigabe von Abtreibung in den Sechziger / Siebziger Jahren fehlt heute ein Viertel der amerikanischen und ein Sechstel der deutschen Generation im Studentenalter. Die Kundgebung im Zentrum Münchens wurde von den Passanten aufmerksam verfolgt.

„Papst Franziskus forderte erst kürzlich entschiedensten Widerstand gegen Abtreibungen, da diese ein direkter Anschlag auf das Leben sind.“, so eröffnete der Moderator die Demonstration. Die SprecherInnen thematisierten während des Lichterzuges die widersprüchliche Sicht auf Abtreibung in unserem Land. Auf einer Seite wird in Art. 1 des Grundgesetzes die Würde des Menschen betont und die Pflicht des Staates diese zu schützen, während gleichzeitig die Tötung des ungeborenen Leben als Recht betrachtet wird und durch die Krankenkassen finanziert wird. Außerdem wurde die Not von schwangeren Frauen in Konfliktsituationen angesprochen und betont, welche Hilfe und Beratung sie brauchen. Besonders verdeutlicht wurde die große Rolle, welche das Umfeld bei der Entscheidung der Frau spielt. Demnach sind alle Menschen dafür verantwortlich, dass schwangere Frauen in einer kinderfreundlichen und lebensbejahenden Umwelt leben können.

Die Veranstaltung verlief friedlich und geordnet. Unser Dank und Anerkennung gilt der Bayerischen Polizei, welche durch ihr besonnenes und professionelles Auftreten die Versammlungsfreiheit in unserem Land gewährleistet.

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