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Die JfdL auf dem Katholikentag in Leipzig - ein persönlicher Erfahrungsbericht

Die JfdL auf dem Katholikentag - ein persönlicher Erfahrungsbericht

Zusammen mit unserem Mutterverein, der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.,  hatten wir dieses Jahr in Leipzig auf dem Katholikentag einen Infostand. Obwohl ich mich jetzt schon einige Jahre aktiv für die Rechte ungeborener Kinder einsetze, habe ich auch hier wieder neue Erfahrungen in Gesprächen mit Passanten machen dürfen. Die meiste Zeit war ich unterwegs, um unseren "Katholikentagsflyer", den wir extra dafür erstellt haben, an Passanten zu verteilen. "'Seht da ist der Mensch!', das Motto des Katholikentags mal in einem anderen Blickwinkel", so sprach ich mehrere hundert Male täglich die Besucher an. Interessiert nahmen mir viele den Flyer ab. Einmal kam eine Nonne, die auf mich aufmerksam wurde, als sie das große Foto auf dem Flyer gesehen hatte. Sie fragte mich, ob sie denn einen Flyer bekommen könnte . "Sehr gerne!", antwortete ich, "dort drüben ist unser Stand!" Daraufhin erklärte sie mir, dass sie in einer Schule mit tauben Schülern unterrichtet und viel Bildmaterial über die Babys vor der Geburt bräuchte, das sie den Schülern zeigen kann. Ich nahm sie mit zu unserem Stand und packte ihr alle Bildmaterialien ein, die wir hatten, Bilder von der Befruchtung, im ersten Trimester, zweiten Trimester, dritten Trimester, außerdem kurz vor der Geburt und nach der Geburt. Zudem gab ich ihr noch ein 10-Wochen-Babymodell und 12-Wochen-Füßchen-Anstecker mit, damit die Schüler auch was zum "Anfassen" bekommen. Sichtlich gerührt bedankte sie sich im Namen ihrer Schüler. Dank unseres Standes bekommen jetzt auch die gehörlosen Schüler dieser Schwester ein „Bild“ machen vom ungeborenen Menschen. Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Das merken wie immer wieder bei unseren Infoständen. Diese Begegnung war eines von vielen kleinen, aber für mich sehr bedeutenden Erlebnissen auf dem Katholikentag. So erinnere ich mich gerne zurück an den für mich gefühlsmäßig erfolgreichsten Infostand in meiner kurzen Pro-Life-Karriere.

(Thomas Brüderl)

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